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Die Ausgangsposition für das unabhängige Simbabwe war gekennzeichnet durch eine duale Landwirtschaft (Marktproduktion und Subsistenz), wobei der moderne Sektor für den Export Tabak, Fleisch, Zucker, Baumwolle, aber auch Mais produzierte. Gewerbe und Industrie hatten sich wegen der beträchtlichen lokalen Kaufkraft gut entwickelt. Eigene Kohle vermindert die Abhängigkeit von Erdölimporten, ein Drittel der Energie in Simbabwe kommt aus Wasserkraft.
Wichtigste Exporte des Begbausektors sind Gold, Asbest, Nickel, Kupfer, Chrom und Kobalt.
Gegenwärtig ist die Wirtschaft von Simbabwe von Engpässen gekennzeichnet, da es im Land zu Hyperinflation kommt und Importe immer schwerer finanziert werden können. Der wirtschaftliche und politische Ausblick ist aufgrund der ungeklärten Übertragung von "weiss" geführten Farmen sehr unsicher.
Ende der 1970er Jahre und beginn der 1980er Jahre veränderte eine Entwicklung die Bedingungen für soziale Konflikte auf Mauritius enorm: Durch die Inbetriebnahme neuer Kais und das Übergehen zur Zuckerverladung als Schüttgut verschwand die grösste an einem Ort konzentrierte Gruppe von Arbeitern auf Mauritius: die Hafenarbeiter, noch 3200 im Jahr 1978 zählten Ende 1980 nur noch 1300. Die Eröffnung der neuen Zuckerverladeanlage entzog der Gewerkschaft die Möglichkeit, den Hafen zu blockieren und so der Regierung mit einer Wirtschaftsblockade zu drohen. Zwei Drittel der 90000 Arbeitenden in den speziell ausgewiesenen Wirtschaftszonen auf Mauritius waren Frauen und zuletzt "importierten" die Unternehmen sogar noch billigere Arbeitskräfte aus China.
In den Anfängen der Förderung von Diamanten in Südafrika war der Abbau eine Sache von vielen kleinen Produzenten, die ihre claims mit Hilfe einiger afrikanischer Arbeiter ausbeuteten. Unter den Diamantengräbern waren auch schwarze Afrikaner und coloureds. Der Preisverfall aufgrund eines Überangebots, technische Schwierigkeiten und politischer Druck brachten die Beschränkung der Schürfrechte auf Weisse in Südafrika und eine zunehmende Konzentration der Anteile im Besitz größerer Gesellschaften. Vor dem Hintergrund ständiger politischer und militärischer Auseinandersetzungen vollzog sich die Gründung einer Firma, die heute nahezu ein Monopol in der Vermarktung und eine wichtige Stellung in der Produktion von Diamanten hat: De Beers.
Südafrika behandelte Namibia konsequent aus der vorgefundenen Situation heraus wie jede andere Kolonialmacht. an dieser Interpretation des Völkerbund-Mandates leiss etwa General Smuts, Premierminister der Südafrikanischen Union, keinen Zweifel. Arbeitsgesetze, Rassentrennung und Reservate, verbunden mit der Förderung bestimmter traditioneller Führer brachten die erwarteten Ergebnisse in Namibia. Südafrikanisches Kapital fand in Namibia geschützte Objekte für Investitionen. Es spezialisierte sich auf einige wenige Produkte und Sparten: Felle und Fleisch in der Landwirtschaft, Fischerei und Bergbau. Eine industrielle Fertigung von Konsum- und Produktionsgütern gab es kaum. Damit blieb Namibia abhängig von Importen.
Die britische Politik, die Lokalverwaltung den chiefs zu übertragen, verhalf vor allem bei den Kikuyu einer kleinen skrupellosen Elite zu Macht und Reichtum. Die chiefs unterhielten Milizen (askari), die sie beim Eintreiben von Steuern und der Rekrutierung von Arbeitskräften unterstützten, enteigneten Bauern und entschieden als Richter in Landfragen zu ihren eigenen Gunsten. Neben einer kleinen Schicht reicher Landbesitzer entstand in Kenia eine große Gruppe landloser oder beinahe landloser Bauern, die als klientel einheimischer Grundbesitzer oder als Kontraktarbeiter und squatters weisser Farmer abhängig und schlecht gestellt waren.