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Die Stadt Male’ liegt am Südrand des Nord-Male’-Atolls, fast im geografischen Zentrum des Archipels. Beim Bummel durch die maledivische Hauptstadt und auch einzigen Stadt auf den Malediven, wird sie immer zu sehen sein, die goldene und leuchtende Kuppel der Al-Sultan-Mohammed-Thakurufaanu-Moschee. Sie ist das größte islamische Gotteshaus auf den gesamten Malediven und birgt im Inneren beachtenswerte und beeindruckende Holzschnitzereien.
Gleich gegenüber befindet sich der Sultanspark, der erst vor einigen Jahren angelegt wurde und für jeden zugänglich ist. Er hat eine große Vielfalt an schönen Pflanzen sowie Papageien und Singvögeln in Volieren. Auch das kleine Nationalmuseum der Malediven befindet sich hier im Sultanspark. Sehenswert ist auch die alte Freitagsmoschee Hukuru Miskiiy, die im Jahr 1656 entstand.
Bei einem Ausflug nach Male’ kann man auch einen guten Einblick über das Leben der Einheimischen bekommen. Male’ ist übrigens eine der kleinsten Hauptstädte überhaupt.
Die beiden politischen Gegner Mancham und René führten die Seychellen am 29. Juni 1976 in die Unabhängigkeit von Grossbritannien. Im neuen Staat wurde Mancham Präsident und René Premierminister.
Die Regierungskoalition der beiden "starken Männer" auf den Seychellen hielt allerdings nur bis zum Sommer 1977. Am 5. Juni wurde Mancham, während er zur Commonwealthkonferenz in London weilte, durch etwa 60 Bewaffnete Angehörige der Peoles United Party gestürzt und durch René ersetzt. Der gestürzte Präsident liess sich in England nieder und kam erst wieder zu Beginn der neuen Demokratisierung in den 90er Jahren zurück.
Ende der 1970er Jahre und beginn der 1980er Jahre veränderte eine Entwicklung die Bedingungen für soziale Konflikte auf Mauritius enorm: Durch die Inbetriebnahme neuer Kais und das Übergehen zur Zuckerverladung als Schüttgut verschwand die grösste an einem Ort konzentrierte Gruppe von Arbeitern auf Mauritius: die Hafenarbeiter, noch 3200 im Jahr 1978 zählten Ende 1980 nur noch 1300. Die Eröffnung der neuen Zuckerverladeanlage entzog der Gewerkschaft die Möglichkeit, den Hafen zu blockieren und so der Regierung mit einer Wirtschaftsblockade zu drohen. Zwei Drittel der 90000 Arbeitenden in den speziell ausgewiesenen Wirtschaftszonen auf Mauritius waren Frauen und zuletzt "importierten" die Unternehmen sogar noch billigere Arbeitskräfte aus China.