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Wer sich für einen Urlaub in der Dominikanischen Republik entschieden hat, der sollte am besten den Norden des Landes wählen. Diese Wahl sollte man treffen nicht nur weil sich hier die Bernsteinküste befindet, sondern auch weil hier die beliebtesten Touristenorte, wie Puerto Plata, Lupero, Sosua und Cabarete liegen. In dem aufregenden Puerto Plata muss man nicht nur in den Ferienanlagen bleiben, auch außerhalb gibt es einiges zu sehen. So sollte man unbedingt in Calle Duarte das Bernsteinmuseum besichtigen. Hier werden besondere und seltene Stücke gezeigt. Interessant ist sicherlich auch ein Abstecher zur Festung San Felipe. Die Festung wurde durch die Spanier Ende des 15. Jahrhunderts gebaut. Als die Dominikanische Republik von einer Diktatur beherrscht wurde, wurde die Festung von den Gebrüder Trujillo als Gefängnis genutzt.
Die Trujillo Brüder ließen auch selber eine Festung auf dem Berg Isabel de Torres bauen. Von dem Gipfel des Berges hat man eine herrliche Aussicht auf die Nordküste der Dominikanischen Republik.
Ist die Geschichte der Amerikaner so jung? Zwei Jahrzehnte vor dem lägendären Anschlag der Thesen von Martin Luther in Wittenberg - und nur fünf Jahre nach der Ankunft von Christoph Kolumbus in der Karibik - erkundete John Cabot im auftrag des englischen Königs die Küsten von Kanada. Im Jahre 1521, als der Reformator zagend vor den Reichstag in Worms trat, wurde Hernando Cortez zum Statthalter in Mexiko ernannt. Drei Jahre später drang Giovanni da Verrazano in die Mündung des Hudson Rivers in der heutigen USA ein. Und weitere elf Jahre später stiess der französische Kapitän Jacques Cartier im Sankt-Lorenz-Strom bis in die Höhe des heutigen Montreal vor.
Brasilien ist vor allem das Land der Gegensätze. Der Reichtum der achten Industrienation kann die Horrorstatistik eines fast afrikanischen Elends nicht verhüllen. Hinter dem Glanz von Copacabana verbirgt sich die Misere der Slums. Im Süden findet man den bürgerlichen Wohlstand deutscher Einwanderer, Sauerkraut und Zapfbier, im Norden Folklore und Traditionen einer aus Indianern, schwarzen Sklaven und Portugiesen herangewachsenen Bevölkerung. Enorm sind auch die Kontraste der Landschaftsformen in Brasilien: sie reichen von Halbwüsten bis zum grössten Regenwald der Welt.
Die 1898 auf dem Gebiet der heutigen Republik Kongo eingeführte Kopfsteuer verstärkte die Folgen der kolonialen Raubwirtschaft. Die einheimische Bevölkerung sah sich von zwei seiten bedrängt, wobei die Beamten und Soldaten der Kolonialverwaltung aus Frankreich nicht weniger brutal vorgingen als die Agenten der Gesellschaften und ihre Privatpolizei. Die aufbringung von Kautschuk und Elfenbein, die Steuereintreibung sowie die Zwangseintreibung von trägern und Arbeitern schädigten die traditionelle Gesellschaft und Wirtschaft in ihrem lange eingeübten Funktionieren und verringerte die Zahl ihrer Mitglieder.
Die Partei UPC hatte in Kamerun in den 1950er Jahren keine Chance, mit demokratischen Mitteln ihre Politik durchzusetzen. Zumindest bis 1956, als allgemeines wahlrecht eingeführt wurde, liessen die willkürlichen Bedingungen, unter denen Wähler zugelassen wurden, einer radikalen Gruppe keine Aussicht auf Erfolg. Ihre Sympathisanten und Mitglieder fand die UPC in den Regionen Bassa und Wuri unter den Bassa und Bamileke aus dem städtischen Proletariat. Vor allem das von Bassa bewohnte Gebiet wurde zum Zentrum des von der UPC getragenen Widerstands. Damit unterstützte genau jener Teil der Bevölkerung von Kamerun den radikalen Antikolonialismus, der am meisten unter der Kolonisierung zu leiden gehabt hatte.
Haile Selassie versuchte nach Amtsantritt in Äthiopien Mitte der 1930er Jahre durch internationale Abkommen, seine Position zu stärken. Es fehlte ihm allerdings an Waffen, die die europäischen Staaten nicht liefern konnten oder wollten. Der Völkerbund erwies sich für Äthiopien als ungeeignetes Instrument zur Verteidigung seiner nationalen Souveränität. Während dort, überschattet von der deutschen Mobilmachung, diskutiert und Äthiopien immer wieder auf den Verhandlungsweg verwiesen wurde, beging Italien eine Grenzverletzung nach der anderen. Mussolini kümmerte sich wenig um den Völkerbund und griff schliesslich an.
Während in den 30er und 40er Jahren die Lebenshaltungskosten ständig stiegen, blieben die Löhne und die einkommen der kleinen Kakaobauern auf oder sogar unterhalb des Standes der 20er Jahre. 31 Streiks gab es in den Goldminen zwischen 1933 und 1946. Sie richteten sich gegen zu niedrige Löhne, den Auszahlungsmodus - meist wurde der Abeitslohn mit großer Verzögerung ausbezahlt -, gegen lange Arbeitszeit, schlechte Wohnbedingungen und brutale Formen der Arbeitsorganisation. Die ersten Gewerkschaften in Ghana entstanden ab 1941. Bis nach dem Weltkrieg forderten die Arbeiter primär die Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen und nicht politische Veränderungen.
Südafrika behandelte Namibia konsequent aus der vorgefundenen Situation heraus wie jede andere Kolonialmacht. an dieser Interpretation des Völkerbund-Mandates leiss etwa General Smuts, Premierminister der Südafrikanischen Union, keinen Zweifel. Arbeitsgesetze, Rassentrennung und Reservate, verbunden mit der Förderung bestimmter traditioneller Führer brachten die erwarteten Ergebnisse in Namibia. Südafrikanisches Kapital fand in Namibia geschützte Objekte für Investitionen. Es spezialisierte sich auf einige wenige Produkte und Sparten: Felle und Fleisch in der Landwirtschaft, Fischerei und Bergbau. Eine industrielle Fertigung von Konsum- und Produktionsgütern gab es kaum. Damit blieb Namibia abhängig von Importen.
Die britische Politik, die Lokalverwaltung den chiefs zu übertragen, verhalf vor allem bei den Kikuyu einer kleinen skrupellosen Elite zu Macht und Reichtum. Die chiefs unterhielten Milizen (askari), die sie beim Eintreiben von Steuern und der Rekrutierung von Arbeitskräften unterstützten, enteigneten Bauern und entschieden als Richter in Landfragen zu ihren eigenen Gunsten. Neben einer kleinen Schicht reicher Landbesitzer entstand in Kenia eine große Gruppe landloser oder beinahe landloser Bauern, die als klientel einheimischer Grundbesitzer oder als Kontraktarbeiter und squatters weisser Farmer abhängig und schlecht gestellt waren.